Freitag, 25. November 2011

9 Fehler bei der Erstellung eines Blogs


Täglich nehme ich mir die Zeit neben meiner Blogarbeit auch andere Blogs im Internet anzuschauen. Jeder Blogger sollte viel lesen, kommentieren und sich mit den Betreibern aus der eigenen Sparte auseinandersetzen.

So passiert es mal, dass man vielleicht den einen oder anderen Blog im Internet findet, den man auch weiterhin besuchen wird. Es gibt einige schöne Blogprojekte im Internet, bei denen ich mir in punkto Design eine Scheibe abgeschnitten habe und diese Strukturen auch auf meinem Blog hab einfließen lassen. Gerade von anderen Projekten anderer Betreiber kann man viel lernen, ohne selber in vielen Etappen die beste Möglichkeit ausprobieren zu müssen.

Leider gibt es aber auch Portale, die anhand kleinerer Fehler oder unseriösen Maßnahmen nur wenige Besucher gewinnen, obwohl die Webseite eigentlich gute Informationen bietet. Aus diesem Grunde sollte man schon zum Anfang bei der Erstellung der Blogs einige Maßnahmen beachten.


Aus diesem Grunde, hier meine acht No-Go´s für die Erstellung eines Blogs:



1. Übermäßige Werbung

Viele Blogs im Internet nutzen die Möglichkeit anhand Werbeeinblendungen Einnahmen zu erzielen. Leider übertreiben das auch viele Betreiber und „kleistern“ den Blog überwiegend mit Werbebannern voll. Der Vorteil, je mehr Werbung wir anbieten, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Werbung vom Besucher angeklickt wird. Neben Adsense-Einnahmen, Affiliate-Werbung gibt es noch viele weitere Anbieter für Werbeverdienste.

Der Nachteil besteht jedoch nicht nur an der Übersichtlichkeit des eigenen Blogs, sondern verärgert noch zusätzlich seine Besucher. Viele Besucher werden schon beim Öffnen des Blogs nicht lange verweilen und suchen sich lieber eine andere Webseite. Wenn wir natürlich nicht genügend Besucher erhalten, werden sich auch unsere Einnahmen schmälern und verdienen somit weniger Geld.

Auch ich halte mich nur äußerst ungern auf solchen Webseiten auf, für die Besucher bietet sie halt keinen Mehrwert. Das wird zufolge haben, dass diese Besucher unsere Webseite meiden werden.



2. Schlechte Eigenvermarktung

Wir kennen sie ja alle, Webseiten die mit Werbetexte für Newsletter oder E-Books werben wie z.B. „2000 Euro in einer Woche“ oder „in zwei Tagen Millionär“. Solch eine Werbung wirkt unseriös, jedoch fielen in der Vergangenheit viele drauf rein. Heute ist es nicht mehr so einfach mit diesen Werbetexten Kunden heranzuziehen, viele kennen bereits diese Machenschaften und jeder der so wirbt, wird für sein Vorhaben nur sehr langwidrig an sein Ziel gelangen.

Viele Besucher schrecken solche Texte ab und wenn sie wirklich neue Kunden für ihren Newsletter gewinnen wollen, so sollten sie mit realen Zielen werben, nicht mit überschwänglich unseriösen Werbetexten ihre Besucher verscheuchen.



3. Akzeptables Blog-Design

Jedem ist es natürlich frei überlassen, wie er seine Webseite gestaltet. Man sollte jedoch ein gutes Design wählen, womit man auch Erfolg haben kann und seinen Besuchern das Lesen nicht erschwert.

Zum einen, sollte das Design zum Thema passen, schließlich haben sie bestimmt noch keine Webseite in Pink gesehen, die von einem Biker-Club online gestellt wurde, oder?
Zum zweiten sollten ihre zusammengestellten Informationen gut lesbar sein, eine weiße Webseite mit einer hellgrauen Schrift beispielsweise könnte für den Leser sehr anstrengend für die Augen werden.



4. Unübersichtlichkeit vermeiden

Bei der Erstellung seiner Webseite sollte man sich bereits zum Anfang Gedanken über die Struktur der Seite machen. Im Bereich der Verlinkung und Menüführung  sollte man idealerweise mit Struktur vorgehen. Umstrukturierte Webseiten, die bereits auf der Startseite eine schlechte Übersicht bieten, könnten die Besucher überfordern.

Mit dem Blick auf das Wesentliche kann man auch hier Abhilfe schaffen, auch spätere Änderungen sind natürlich machbar, sollten jedoch nicht alle zuvor genutzten Variationen aufheben oder ersetzen.

Wer sich nicht unbedingt trauen sollte neue Wege einzuschlagen, kann ja auch auf andere Webseiten ein Auge werfen und ggf. abkupfern. Hier bestehen meist schon ausgereifte Strukturen, die nicht umsonst weiterhin auf der Webseite beibehalten werden.



5. Qualität der Bilder beachten

Blogger, die ihren Lesern auch Bildmaterial liefern, sollten Abstriche ggü. qualitativ schlechten Bildern machen. Im Internet gibt es viele Agenturen und Webseiten, die kostenlose Bilder anbieten und das in verschiedenen Qualitätseinstufungen.

Auch wenn wir unsere eigenen Fotos verwenden, sollten diese nicht mit einer schlechten Handykamera erstellt werden, diese sehen meist sehr grob-pixelig aus und machen einfach kein Spaß beim betrachten. Kameras bekommt man schon recht günstig im Handel mit einer akzeptablen Qualität.



6. Die nervige Pop-Up-Flut

Es existieren im Internet unzählige Möglichkeiten um mit seiner Webseite Geld zu verdienen. Leider nutzen viele Blogbetreiber sogenannte Pop-Up-Werbung, Werbung die entweder in unserem oder einem neuen Fenster „aufplöppt“.

Ich selber finde diese Art der Werbung sehr nervig. Klar verdient der Betreiber dadurch an 1000 Besuchern vielleicht 2-3 Euro, jedoch überlegt sich bestimmt eine Vielzahl der Besucher, ob sie diese Webseite noch mal besuchen werden.

Es gibt weitaus bessere Werbemittel auf dem Markt, die man sogar noch gezielter für sein Internetverdienst einsetzen kann anstatt solcher Pop-Up-Werbung. Außerdem verärgern wir unsere Besucher/ werdende Kunden mit diesen Maßnahmen, dass sich für uns ebenfalls auf unseren zukünftigen Verdienst auswirken kann.



7. Wahl der richtigen Domain

Nutzen sie für ihren Webauftritt eine einfachen Domain-Namen! Der Sinn und Zweck ist ganz einfach, wir brauchen eine Internetadresse, die man sich leicht einprägen kann. Je nach Thema und Konkurrenz ihres Inhaltes könnte natürlich ihre Domain bereits vergeben sein.
Leider wird uns da auch nichts anderes übrig bleiben um uns entweder auf eine andere Domainendung oder einem gänzlich anderen Namen zu entscheiden.

Wichtig ist, der Name sollte kurz sein, eine seriös-wirkende Endung tragen und die wichtigsten Keywords für eine gute Suchmaschinenoptimierung beinhalten.

Vermeiden sie überlange Domains, vor allem wenn sie verschiedene Wörter mit Bindestriche trennen wollen, nutzen sie höchstens 1-2 Trennungen. Mehr wirken sich nur negativ aufs zukünftige Ranking aus.



8. Impressum ist Pflicht!

Ich treffe immer noch auf so vielen Blogs im Internet ohne Impressum. Auch private Homepages, Webseiten oder sonstige Webauftritte müssen ein Impressum beinhalten, auch wenn ihr keine Einnahmen mit der Webpräsenz generieren wollt.

Es reicht nicht, wenn sie von ihrer eigenen Person ein Lebenslauf oder ein „mehr über mich“ einfügen, hier stehen meist nur unwichtige Daten und ermöglichen auch keine Kontaktaufnahme zum eigentlichen Betreiber.

Es muss eine eindeutige Adresse, Namen und ggf. Kontaktdaten vorhanden sein, sonst macht ihr euch strafbar und das kann einiges an Geld kosten.



9. Übertriebende Suchmaschinenoptimierung

Ebenfalls kann man mit der Übertriebenen Suchmaschinenoptimierung sich sehr schnell ärger mit den Suchmaschinen einfangen. Hiermit ist das Thema „Black Hat SEO“ gemeint, wie man anhand unseriösen Machenschaften an der eigenen Webseite sein Ranking verbessert.

Es kann sein, dass man anhand dieser Vorgehensweise anfangs gute Erfolge verbuchen kann, jedoch auf längerer Sicht könnte der Webmaster den kürzeren ziehen. Sollte den Suchmaschinen diese Vorgehensweise zu Ohren kommen, so kann es geschehen, dass man dafür abgestraft wird oder gänzlich aus dem Ranking verschwindet. Beide Nachteile bewirken das gleiche, man verdient zu wenig Geld oder der Verdienst bleibt gänzlich aus.

Hierunter zählen meist Webseiten mit unzähligen Textlinks die unstrukturiert auf der Webseite zu finden sind, wie auch Keyword-Farming, Links der Farbe des Hintergrundes anpassen etc. Wie schon erwähnt, man sollte das Wesentliche im Auge behalten, so kann man auch mit seiner ehrlichen Optimierung besser in die Zukunft blicken.

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